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Fulda ist eine Kreisstadt im Landkreis Fulda und liegt am Fluss Fulda. Sie ist eine Sonderstatusstadt und die neuntgrößte in Hessen. Fulda ist eine Barock- und Bischofsstadt mit einem Bischofssitz.

Der bekannteste Bau ist das Wahrzeichen der Stadt: der Fuldaer Dom St. Salvator zu Fulda. Im Dom befindet sich die Grabstätte des Hl. Bonifatius, der erste Apostel der Deutschen. Der Dom wurde 1704 bis 1712 errichtet und ist 99 Meter lang und besitzt 57 Meter hohe Türme. Dazu gehört auch das Dommuseum wo sich die Bonifatiusheiligtümer befinden, wie den Bonifatiusstab und Gewandreste. Der Bischof wohnt nördlich vom Dom. In der Altstadt können sie den mittelalterlichen Kern der Barockstadt entdecken. Alte Handwerksbetriebe und Fachwerkhäuser die von ihren Bewohnern liebevoll restauriert wurden sind nicht nur für Sachverständige bei Immobilienbewertungen und Gutachten interessant. Die Stadtbefestigung und die malerischen Innenhöfe laden zum Verweilen ein. Hier befindet sich auch die drittgrößte Fußgängerzone Hessens. Zu dem Barockviertel gehören auch die Domdechanei, das Paulustor, die Hauptwache  und viele Bürgerhäuser. Darin liegt auch ein großer städtebaulicher Wert der Stadt Fulda und wird bei Wertermittlungen berücksichtigt. Auf dem früheren Schlossplatz steht seit 1842 das Bonifatiusdenkmal.

Fulda ist im Besitz eines, im Renaissancestil gebauten, Schlosses. Dort kann man historische Räume, wie das Kurfürstenzimmer, den Fürstensaal oder die Spiegelsäle besichtigen. Die barocken Adelspalais, die sich um das Schloss gruppieren, waren Wohnungen der Hofbeamten. Gegenüber vom Schloss und mit dem Schlossgarten verbunden liegt die Orangerie. Sie wurde 1714 bis 1726 erbaut und das Prunkstück des Gebäudes ist der Apollosaal. Hier täuscht ein Deckengemälde, Apollo auf dem Sonnenwagen, ein hohes Gewölbe vor. Es gibt aber noch weiter Schlösser, Burgen und Kloster zu besichtigen.

Wenige Meter von der Innenstadt entfernt liegt das Naherholungsgebiet Fulda-Aue. Hier werden einem vielfältige Erholungs- und Sportmöglichkeiten geboten. Dort kann man Inlineskaten, Radfahren, Segelfliegen, Kanufahren und vieles mehr. 

Fulda verfügt über eine alte Weinanbautradition. Darauf weisen auch Urkunden und Bodenfunde hin. Bei Gründung des Klosters, im Jahre 744, wurde auch mit dem Weinanbau begonnen. Später kam auch die Biertradition dazu. Die Stadt verfügt über eine große Brauerei, dem Hochstiftlichen Brauhaus Fulda. Daneben gibt es noch ein kleines Brauhaus, welches auf die Herstellung naturtrüber Biersorten spezialisiert ist. Dieses Kleine Brauhaus hat das, mit 6,5 Meter Breite und 55 Tonnen Gewicht, größte Mühlrad Europas.  Zu Wein oder Bier genießt man in Fulda den traditionellen Zwibbelsploatz, den Zwiebelkuchen oder den Fuldaer Schwartenmagen.

In Fulda kann man auch das Deutsche Feuerwehr-Museum besichtigen. In zwei Hallen kann man Feuerlöschgeräte aus der Renaissance bis zur Gegenwart betrachten. Hier wird die Entwicklung des Feuerlöschens und Brandschutzes mit Originalen und Modellen seit dem 14. Jahrhundert gezeigt.

Nicht zu vergessen ist, dass Fulda eine Karnevalshochburg ist. Am Rosenmontag marschieren die Karnevalsvereine, im traditionell größten Rosenmontagszug in Hessen, durch die Innenstadt Fuldas.